Baskenland & Königreich Navarra

Bilbao
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Baskenland & Königreich Navarra
7 Tage/6 Nächte, ab/bis Wien 

Denkt man an Spanien fallen einen meistens gleich Namen wie z. B. Madrid, Barcelona, Sevilla etc. ein, da diese durch ihre hochklassigen Fußballteams wöchentlich im medialen Rampenlicht stehen. Natürlich sind auch Andalusien und La Rioja – bekannt durch den Flamenco und den Wein – vertraute Namen, aber es gibt immer noch unbekanntere Gegenden wie etwa „Navarra“, das Teil des Baskenlands ist. Das ehemalige Königreich bietet auf engstem Raum vielfältige Natur und einzigartige Kultur- und Kunstschätze. In Navarra gibt es grüne Berglandschaften, üppige Wälder, fruchtbare Täler und die einzig echte Wüste Europas zu entdecken. Von den Einheimischen wird es liebevoll „El pequeño continente“ (Der kleine Kontinent) genannt. Was dieses Fleckchen Erde aber zu etwas ganz besonderen macht, sind in erster Linie seine Menschen, denen wir auf unserer Reise begegnen werden. Und weil die Basken bekennende Weinliebhaber und Gourmets sind, dürfen wir uns auf eine Schlemmertour mit köstlichen Pintox-Brötchen, ein riojanisches Mittagessen, Meeresfrüchte und eine Weinprobe im bekannten Weingut Baigorri freuen. Weitere Highlights unserer Reise sind das vom Stararchitekten Frank O. Gehry designte weltberühmte Guggenheim Museum in Bilbao und die bereits 1922 eröffnete Stierkampfarena von Pamplona, die 20.000 Zuschauer fast.

1. Tag: Wien – Bilbao (A)
Flug mit IB 3125 (Iberia) um 07:30 Uhr von Wien nach Madrid. Um 11:35 Uhr Weiterflug mit IB 8525 nach Bilbao.
Bienvenidos! Nach unserer Ankunft in Bilbao um 12:35 Uhr werden wir von unserem deutschsprachigen Reiseleiter erwartet, der uns am Transfer zum Hotel bereits mit ersten nützlichen Informationen über die biscayische Hauptstadt versorgt.
Nach dem Einchecken und einer kurzen Erfrischungspause besichtigen wir die Hängebrücke Biskaya. Die nach der Provinz benannte Biskaya-Brücke befindet sich am unteren Teil der Ría (Meeresbucht) von Bilbao, kurz bevor diese in das kantabrische Meer mündet. Das 1893 eingeweihte Werk des Architekten Alberto Palacio verbindet die Städte Portugalete und Getxo miteinander und ist ganzjährig in Betrieb. Dieses Bauwerk wurde von der UNESCO in Anerkennung seines unschätzbaren Wertes zum Weltkulturerbe erklärt. Diese Brücke war die erste Fährbrücke weltweit mit einer Metallstruktur und wurde in ihrer Zeit als ein Wunderwerk des Ingenieurswesens betrachtet – ein „Traum aus Walzeisen“.
Transfer zum Hotel. Der heutige Tag endet mit einem gemeinsamen Abendessen.

2. Tag: Bilbao (F/M/A)
Nach einem gemütlichen Frühstück bringt uns der Bus in die Altstadt zum Stadtspaziergang. Das Aschenbrödeldasein einer grauen Industriestadt-Ära hat Bilbao seit vielen Jahren abgelegt und präsentiert sich dank des “Guggenheim-Effekt” selbstbewusst und schön. Das Herz der Stadt Bilbao befindet sich seit jeher in der Altstadt, die eher unter der Bezeichnung Zazbikaleak (baskisch für „sieben Straßen“) bekannt ist. In den Winkeln dieser „7 Straßen“ stößt man auf die ältesten Kirchen und Sehenswürdigkeiten; die Kathedrale Santiago, die Kirche San Antón, das Museum für Archäologie, Ethnologie und baskische Geschichte, die Stadtbibliothek Bidebarrieta, die Plaza Nueva, einen Ort für Freizeitbeschäftigungen sowie Schauplatz von zahlreichen Veranstaltungen und Festen. Jeden Sonntag findet hier ein Flohmarkt statt und am 21. Dezember, dem Tag des „Santo Tomás“, bietet der Platz die Kulisse für einen sehenswerten Landwirtschaftsmarkt. Die Fußgängerzonen beherbergt traditionelle Geschäfteund innovative Shops sowie zahlreiche Kneipen und Restaurants, in denen man das Beste aus der baskischen Gastronomie genießen kann. Ja, gut essen gehört im Baskenland zur Lebenskunst! Bei einem Pintxos-Mittagessen (Brötchen mit aufgetürmten Köstlichkeiten wie z. B. Wurst, Schinken, Fische, Salate, Ei etc.) in der Altstadt, geben auch wir uns dieser Leidenschaft hin.
Anschließend werden wir uns das vom Stararchitekten Frank O. Gehry designte Museum für zeitgenössische Kunst “anguggen”, mit dem Spaniens Architekturreise in die Moderne begann. Das 1997 eröffnete Guggenheim-Museum hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem der berühmtesten Museen der Welt entwickelt. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt vorwiegend auf amerikanischer und europäischer Kunst des 20. Jahrhunderts.
Abendessen und Übernachtung in Bilbao.

3. Tag: Weinreise in die Rioja Alavesa  (F/M)
Heute unternehmen wir einen Ganztagesausflug in die Weinregion Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Weingegend Rioja. Dieser zur Provinz Araba (Álava) gehörende Teil wird im Norden von der Bergkette Sierra de Toloño, im Westen und Süden von der Region Rioja und im Osten von Navarra begrenzt. Im Süden stellen die Windungen des Ebro über weite Strecken eine natürliche Grenze dar. Hauptort der Rioja Alavesa (baskisch: Arabar Errioxa) ist der Weinort Laguardia (Guardia), der nicht nur einer der bedeutendsten, sondern auch einer der schönsten der Gegend ist. Der gesamte Stadtkern Laguardias ist von einer Anfang des 13. Jhdts. errichteten Stadtmauer umgeben. Laguardia ist auch der Geburtsort des Fabeldichters Félix María Samaniego. Insgesamt sind in diesem Landkreis 11.500 ha dem Weinbau gewidmet. Das außerordentlich milde Klima des nach Süden abfallenden Geländes lässt diesen hervorragende Wein heranreifen. Längst sind die Zeiten vorbei, als die Bodegas, die Weinkeller, nur Produktionsstätten für die Weine waren. In Zeiten von Öno-Tourismus sind sie zu Verkaufsmärkten und zu Museen geworden.
Nun besichtigen wir das Weingut Marques de Riscal in Elciego: die Weinfirma mit Namen Bodega de Vinos de los Herederos del Marqués de Riscal S.A. wurde bereits 1860 gegründet. Hauptattraktion ist „La Catedral“ (Die Kathedrale), ein Flaschenkeller, in der man eine Ausstellung von Flaschen aller Jahrgänge seit 1862 sehen kann.
Weiter geht es zum Weingut Baigorri in Samaniego; das spektakuläre Bodegagebäude wurde von dem Architekten Iñaki Aspiazu entworfen. Von außen ist nur ein leerer Glaskubus sichtbar. Darunter sind die Räumlichkeiten aber auf insgesamt sieben Ebenen angeordnet. Nach einer Führung genießen wir ein typisch riojanisches Mittagessen.
Am Nachmittag machen wir noch einen Fotostopp beim Weingut Ysios. Es wirkt wie ein modernes Gotteshaus, dessen Dach einer Orgelpfeife ähnelt. Raffiniert übernahm der spanische Stararchitekt Santiago Calatrava die Silhouette des dahinterliegenden Kantabrischen Gebirges.

4. Tag: Laguardia – Estella – Puente La Reina – Pamplona (F/A)
Nach dem Frühstück verlassen wir Laguardia und brechen nach Estella-Lizarra auf. Sie ist die sechstgrößte Stadt des ehemaligen Königreichs Navarra. Ihre Geschichte ist eng mit dem Jakobsweg (Camino de Santiago) verbunden. Hier siedelte Sancho Ramírez, König von Aragón und Pamplona, im Jahre 1090 aus Südwestfrankreich stammende Franzosen in dem fast verlassenen Ort an. Er ließ den Jakobsweg sogar um einige Kilometer verlegen, damit dieser direkt durch den Ort führte. Estella wird von zwei Flüssen durchquert, deren Reichtum an Forellen und Aalen sie zu einem bekannten Ort für Fischliebhaber werden ließ. An Sehenswürdigkeiten sind der Palast der Könige von Navarra, eines von wenigen Beispielen romanischer Zivilarchitektur, sowie das kuriose Bildnis des Nicolás Martinez de Eguia mit 26 seiner 30 Kinder in der Kirche von San Miguel zu erwähnen. Darüber hinaus haben prunkvolle Herrenhäuser, schöne Klöster und Brücken der Stadt den Beinamen „Toledo des Nordens” eingebracht.
Wir fahren weiter nach Puente la Reina („der Wegkreuzung”). Hier vereinigen sich die beiden aus dem Königreich Navarra und Aragon kommenden Jakobswege zum „Camino Francés“. Dieser Ort hat es wie kein anderer in Navarra verstanden, den Pilgergeist zu bewahren. Ein nicht abreißender Strom von Pilgern mit ihren Jakobsmuscheln und Wanderstäben gehört hier fest zum Erscheinungsbild dieses Straßendorfes par excellence. Auf einem Spaziergang durch die Hauptstraße Rúa Mayor erschließen sich dem Besucher architektonische Schmuckstücke wie die Kirchen Crucifijo, Santiago und San Pedro und die schönen, reich verzierten Wohnhäuser.
Am Nachmittag erreichen wir unser Tagesziel Pamplona. Hemingway setzte der Hauptstadt des ehemaligen Königreichs Navarra und ihrer alljährlichen Stierhatz zum San Fermín-Fest ein literarisches Denkmal. Bei einem Stadtrundgang durch die Altstadt erfahren wir von unserem Guide viel über die Geschichte Pamplonas, das von den Römern gegründet wurde und ebenfalls vom Jaboksweg durchzogen wird. Wir besichtigen die gotische Kathedrale Santa Maria la Real de Pamplona mit ihrem Kreuzgang und bestaunen die barocke Fassade des Rathauses.
Abendessen und Übernachtung in Pamplona.

5. Tag: Olite & Bardenas Reales (F/M)
Ca. 40 Kilometer südlich von Pamplona, mitten im Herzen Navarras, war Olite im Mittelalter Sitz der Könige. Anfang des 15. Jhdts. initiierte Carlos III. den Bau eines königlichen Palastes, den Palacio Real de Navarra de Olite. Wir besichtigen den “Palacio Real”, eine der luxuriösesten und am besten erhaltenen Burgen des Mittelalters in Europa. Bekannt ist Olite aber auch für seine Gebäude aus der Renaissance und dem Barock, die wir bei einem Spaziergang sehen werden. Olite ist auch ein bekanntes Weinzentrum. Von der Qualität des Weins können wir uns bei einem leichten Mittagessen selbst überzeugen.
Am Nachmittag fahren wir von Olite zum Naturpark „Las Bardenas Reales“. Diese wunderschöne, wilde Naturlandschaft ist eine 42.500 ha große Halbwüste. Sie wurde von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Die Erosion des Lehm-, Kalk- und Sandbodens hat eine Art Mondlandschaft voller Schluchten, Hochebenen und vereinzelter Hügel geformt, die u. a. als Kulisse für Kinofilme und Serien wie „Die Welt ist nicht genug/James Bond 007“ oder „Games of Thrones“ dienten.
Abendessen und Übernachtung in Pamplona.

6. Tag: Kloster Leyre, Javier & Sos del Rey Catolico (F)
Unser heutiger Ausflug führt uns nach Leyre, das ca. 50 km südöstlich von Pamplona bei Yesa am Fuße der Pyrenäen über dem Tal des Aragón liegt. Die Klosteranlage von Leyre zählt zu den ältesten und wichtigsten Sakralbauten in Navarra. Das genaue Gründungsdatum des Klosters ist jedoch unbekannt. Erste Zeugnisse stammen aber schon aus dem 9. Jhdt. Das Kloster wurde von den Benediktinern aufgebaut und später von den Zisterziensern bis zu deren Enteignung 1836 übernommen. Zu den wertvollsten Kunstschätzen gehören die aus dem 11. Jhdt. stammende Krypta, das gotische Gewölbe und die “Porta Speciosa”, ein stilreines romanisches Portal aus dem 12. Jhdt. Die ersten Könige von Pamplona, deren Herrschaftsbereich später im Königreich von Navarra aufging, wurden hier begraben. Als Grabstätte diente die Krypta unter der romanischen Kirche San Salvador de Leyre, deren Weihung im 11. Jdht. erfolgte. Die Grabstätten der Könige befinden sich heute in einer Seitenkapelle.
Wir fahren weiter in das 100-Seelendorf Javier bzw. zur „Castillo de Javier” (Javier-Burg). In diesem historischen Gebäude wurde am 3.12.1552 Francisco de Xavier geboren, der zu Deutsch den Namen Franz Xaver trägt. Der älteste Teil der Festung ist der Bergfried San Miguel. Besonders sehenswert ist die Capilla del Cristo mit einer spätgotischen Christusfigur und einer Serie von Wandbildern, die den Tod thematisieren. Anfang der 20. Jhdts. wurde die Burg einschließlich der Basilika dem Orden der Jesuiten übertragen, die innerhalb der Anlage ein spirituelles Zentrum sowie das Burgmuseum betreiben. In der Mittagspause genießen wir ein typisch regionales Mittagessen.
Zum Abschluss machen wir noch Halt im Dorf Sos del Rey Catolico, das hoch auf einem Hügel in den Ausläufern der Pyrenäen liegt. An höchster Stelle der Pilgerstadt erhebt sich wehrhaft die Burg. Gleich nebenan etwas tiefer liegt die befestigte Kirche umgeben von stattlichen Palästen und Herrenhäusern. Católico wurde zum historisch künstlerischen Baudenkmal erklärt und ist vom städtebaulichen und architektonischen Standpunkt aus einer der interessantesten mittelalterlichen Orte in den spanischen Pyrenäen.
Rückfahrt nach Pamplona, Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Pamplona – Rückflug nach Wien (F)
Gleich nach dem Frühstück unternehmen wir einen 2-stündigen Stadtrundgang und wandeln dabei auf den Spuren von „Ernest Miller Heminways“. Sein Werk “The Sun also Rises” (“Fiesta”) verhalf dem San-Fermín-Fest endgültig zu internationaler Bekanntheit.
Hemingway besuchte Pamplona insgesamt neunmal. Von seinem ersten Besuch an ging er in den Straßen auf Erkundungstour, trank in den hiesigen Kneipen und Cafés und erfreute sich an der einheimischen Küche, dem Stierlauf und dem Stierkampf. Neben Pamplona begeisterte sich der Nobelpreisträger auch noch für andere Gegenden Navarras, deren Landschaften und Ruhe ihn inspirierten. Seine Lieblingsplätze waren: Plaza del Castillo, Paseo Sarasate (ehemaliges Restaurant Las Pocholas), Avenida San Ignacio (Hotel Yoldi), Calle Mercado (Casa Marceliano) und die Stierkampfarena. Sie fast 20000 Zuschauer und ist damit die viertgrößte ihrer Art in der Welt. Eine Innenbesichtigung bildet den krönenden Abschluß unseres Spaziergangs.
Die restliche Zeit bis zum Rückflug steht uns zur freien Verfügung.
Treffpunkt für den Flughafentransfer ist die Rezeption unseres Hotels um 15:45 Uhr! Adios Pamplona!

enjoy-Leistungspaket:
– Flug Wien – Madrid – Bilbao mit IBERIA in der Economy Klasse (inkl. Flugtaxen dzt. ca. € 65,)
– Übernachtungen in den erwähnten Hotels in Zimmern mit Dusche/WC
– Frühstück (2. – 7. Tag)
– 1 x Pintxos Mittagessen 2. Tag
– Mittagesse (3., 5. & 6. Tag)
– Abendessen (1., 2., 4. & 6. Tag
– Besichtigung Weingut Marques de Riscal (3. Tag)
– Besichtigung Weingut Baigorri (3. Tag)
– Fotostopp Weingut Weingut Ysios
– 1 x Weinverkostung 5. Tag
– Deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Flughafen Bilbao/Pamplona
– Fahrten mit komfortablen landestypischen Bussen)
– Alle Besichtigungen und Eintritte lt. Reiseverlauf
– Informative Reisedokumentation

Nicht inkludiert:
– Persönliche Ausgaben
– Freiwillige Trinkgelder
– Optionale persönliche Aktivitäten
– Reiseversicherung (EUR 117,- im DZ)

Preise & Termin:

23. – 29. September 2019

Pro Person im Doppel          € 1.975,-
Einbettzimmer-Zuschlag       € 295,-

Mindestteilnehmerzahl:         12 Personen

Vorläufige Flugzeiten:

IB 3125  23 SEP     Wien – Madrid      07:30 10:40 Uhr
IB 426   23  SEP     Madrid – Bilbao    11:35 12:35 Uhr

IB 8525 29 SEP      Pamplona – Madrid   17:45 18:45 Uhr
IB 3124  29 SEP      Madrid – Wien           19:45 22:40 Uhr

 

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